Einschulung in Marktleugast

Am 12. September 2023 begann für 15 Mädchen und 11 Jungen hier in Marktleugast die Schule. Nach dem Lied „Ene mene mule, ich geh´ jetzt in die Schule“, gesungen von der 2. Klasse, begrüßte die Rektorin Frau Marx die neuen Erstklässler. Dann mussten sich die Schulneulinge auch schon von ihren Eltern verabschieden. Mit Schultüte bepackt ging es zur ersten Unterrichtsstunde mit Lehrerin Kathrin Friedrich ins Klassenzimmer. Der Tag endete mit einer Andacht in der Kirche, gehalten von Pfarrerin Heidrun Hemme und Pater Florian. Am Ende durften die Eltern den göttlichen Segen an die Kinder weiterreichen. Damit die neuen ABC-Schützen auch auf dem Schulweg immer gut geschützt sind, kam bereits am zweiten Schultag Herr Maisel von der Polizei und übergab leuchtende Sicherheits-überwürfe. Ebenso schenkte Frau Kölbl von der Sparkasse den Neulingen umweltfreundliche Trinkflaschen.

Text: Anna-Lena Schuberth und Tanja Herold

Bilder: versch. Lehrerinnen

 

   

Wanderung zum Zechteich

Die erste und zweite Klasse wanderte am Wandertag zum Zechteich. Nach der Brotzeitpause am Marienweiherer Spielplatz ging es gestärkt weiter an den Teich. Nach der Umrundung und dem Bestaunen der Natur und dem Lesen der Infotafeln, nahmen die Kinder ihr zweites Frühstück zu sich. Dann ging es bei strahlendem Sonnenschein zurück zur Schule.

Text: Tanja Herold

Bild: Anna-Lena Schuberth

 



 

Glück auf!

Mit dieser Begrüßungsformel „fuhren“ die „Kumpel“ aus der 3. und 4. Klasse, geführt von Herrn Lutz Burger und Rudolf Roßbach, nach kurzer Einführung in den Besucherstollen ein. Hautnah erlebten die Kinder mit, unter welch beschwerlichen und gefährlichen Bedingungen die Bergleute in den vergangenen Jahrhunderten Kupfererz abgetragen hatten. Sie begegneten auf ihrer Reise der heiligen Barbara ebenso wie einigen Kumpel-Attrappen, die in düstersten Stollen und Winkeln ihre harte Arbeit nachstellten. Ein Highlight war natürlich der Pressluftbohrer, den die Schülerinnen und Schüler selbst betätigen durften. Fasziniert von den Farbschichten des Stollens im untersten Teil sowie randvoll mit Informationen tauchten sie von „unter Tage“ wieder auf und durften auf dem liebevoll angelegten Gelände nach Herzenslust toben, Steine klopfen und sich stärken.

Annette Marx

Anna-Maria Hahn















Eine Idee und viele Helfer – ein Kletterwürfel für die Schule

MARKTLEUGAST Die Schule Marktleugast hat eine neue Attraktion für ihre Schüler. Nachdem im letzten Schuljahr entschieden wurde die Pausen auf dem Sportplatz stattfinden zu lassen, wurde im Elternbeirat die Idee geboren, dort einen Kletterwürfel zu errichten. Schnell war klar, dass man es gerne in Eigenregie machen würde. Dank gilt hier dem MGF Gymnasium, das bei der Planung des Würfels durch Tipps zu Bauvorschriften und -weisen unter die Arme gegriffen hat. Zum Vorbild konnte hier dessen Boulderwand hergenommen werden.

Der „Bauleiter“ in Marktleugast war schnell gefunden. Josef Meisel (Zimmerei Meisel) erklärte sich bereit einen Entwurf zu machen, Materialien zu besorgen und die notwendigen Holzvorarbeiten in seiner Werkstatt in Trebgast durchzuführen. An zwei Samstagen fand dann die Vorfertigung mit Hilfe von engagierten Vätern statt.

Der finale Aufbau, sowie die Absturzsicherung wurde im Laufe der zweiten Schulwoche vom Bauhof durchgeführt. Nicht nur zum Ende hin unterstützte die Gemeinde und das Rathaus tatkräftig, sondern war bereits während der Planungsphase eingebunden.

Auch bei größtem ehrenamtlichen Engagement funktioniert ein solches Projekt nicht ganz ohne Geld. Hier zeigte sich die Raiffeisenbank Oberland zum wiederholten Male als zuverlässiger Förderer der Marktleugaster Jugend, welche der Bank laut Ralph Goller besonders am Herzen liegt. So konnten alle angefallenen Materialkosten durch eine Spende der Bank beglichen werden.

Als Ergebnis bleibt für die Kinder ein spannendes Spielgerät auf dem neuen Pausenhof und für die Erwachsenen ein tolles Zeichen, was durch Ehrenamt und gegenseitiger Unterstützung möglich ist.

Text und Fotos:
Ferdinand von Schau

Unterrichtsgang zum Apfel-pressen

Die zweite Klasse unternahm im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts zum Thema „Obst und Gemüse“ einen Ausflug nach Kupferberg. Die Schülerinnen und Schüler sollen nicht nur heimische Obstsorten kennenlernen, sondern auch über deren Verarbeitung und Haltbarmachung Bescheid wissen. Deshalb erfuhr die Klasse von Familie Weis alles über den Apfel – vom Baum bis zum Saft. Los ging es mit dem Pflücken und Einlesen der Äpfel im Obstgarten. Die vollen Körbe wurden anschließend mit viel Freude von den Kindern zum Waschen gebracht. Nachdem das Obst sortiert, gewaschen und auch bereits gekostet wurde, rutschten die Früchte über eine Rampe hinab in den Keller zum Apfelhäcksler. Die zerstückelten Äpfel wurden dort in einer Presse mit einem „wagenheberähnlichem“ Gerät, das vor allem die starken Jungs faszinierte, ausgedrückt, dass der Saft nur so floss. Der frisch gepresste Apfelsaft konnte hier sofort mit den Bechern aufgefangen und getrunken werden. Vielen Dank an Herrn und Frau Weis und ihrem Helfer Rolf für diesen tollen Schultag!

Text und Fotos: Tanja Herold