Erster Schultag

                                                        Bild: K.P.Wulf

Schulanfang für unsere ABC-Schützen

Große Aufregung herrschte bei den 25 Erstklässlern und ihren Angehörigen, denn endlich war der langersehnte 1. Schultag gekommen. Mit schweren Schultaschen und noch schwereren Schultüten bepackt durchschritten sie mit großem Gefolge die große Glastür, um ab jetzt dem Ernst des Lebens entgegenzublicken. Dass es jedoch bei uns gar nicht so ernst zugeht, und jeder in unserer Gemeinschaft gut aufgehoben ist, davon erfuhren sie gleich nach der Begrüßung durch die neue Schulleiterin, Frau Annette Marx, in dem vielstimmigen Begrüßungslied der beiden zweiten Klassen: „Hand in Hand“. Danach ging es ins Klassenzimmer, welches ihre Lehrerin, Frau Tanja Herold, liebevoll hergerichtet hatte. Leider war diese während der ersten Schulwoche krank.Wir wünschen unseren Jüngsten eine erfolgreiche und glückliche Schulzeit!

„Bescherung“ für die 1. Klasse

„Ja, ist denn schon wieder Weihnachten…?“, konnte man sich dieser Tage fragen, denn unsere Erstklässler wurden von verschiedenen Stellen reich beschenkt: Der ADAC stattete die Kinder mit den leuchtend gelben Warnwesten aus, damit sie vor allem während der dunklen Jahreszeit von anderen Verkehrsteilnehmern gut gesehen werden. Für umweltfreundliche Verpackung der Pausenbrote sorgte der Landkreis Kulmbach mit seinen Brotzeitdosen. Auch die Sparkasse Kulmbach-Kronach setzte auf Mehrweg und spendierte den Schülerinnen und Schülern die praktischen „Emil“- Flaschen. Auf dem Bild ist hinter den Erstklässlern Frau Kölbl von der Geschäftsstelle Marktleugast und die Klassenlehrerin Frau Herold zu sehen.





Walderlebnistag: Wald.Erleben.Bewegt.

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Außenstelle Stadtsteinach, der Landkreis Kulmbach, die Stadt Stadtsteinach, die Bayerischen Staatsforsten und der Forstbetrieb Nordhalben haben uns am 01.10.2018 zum 5. Walderlebnistag in Stadtsteinach eingeladen.

Auf einem Rundweg wurde uns ein umfangreiches Programm geboten. Zuerst wurden wir von den Förstern begrüßt und bekamen auch noch eine kleine Brotzeit für die bevorstehenden vier Kilometer durch den Wald. Dann ging es los.

Unser Weg führte uns zunächst zur alten Schneidmühle. Wir staunten nicht schlecht, als sich die Maschine in der 150 Jahre alten Mühle in Gang setzte und aus einem Baumstamm Holzbohlen für Möbel entstanden. Bevor jedoch ein solcher Baumstamm in der Mühle ankommt, muss er entrindet werden. Dass das früher harte Knochenarbeit war, merkten wir schnell als wir gemeinsam den Stamm von der Rinde befreiten. Nachdem wir ihn mit vereinten Kräften in das Wasser gerollt hatten, schwamm der Stamm zur Schneidmühle. Doch als dieser dann aus dem Wasser gezogen und gesägt wurde, waren wir schon eine Station weiter, beim Imker. Wir erfuhren viel über die Honiggewinnung und das Verhalten von Bienen im Bienenstock. Danach ging es hoch hinauf in den Wald, wo eine Rückemaschine das Herz der Buben etwas höher schlagen ließ. Selbst der Förster war beeindruckt, was wir über die Arbeit im Wald schon wussten. Wir gingen wieder etwas weiter und wurden auf Müllsuche in den Wald geschickt. Unglaublich, was wir alles fanden! Scheinbar werfen nicht wenig Menschen ihren Müll einfach achtlos in den Wald, und das, obwohl er so wertvoll für uns Menschen und Tiere ist. Wir sammelten Samen von den verschiedenen Bäumen und erfuhren, dass jede Baumart ihren Platz im Wald sucht und findet. Dass auch Bäume Lebewesen sind, die sich stumm miteinander unterhalten, hatte uns verblüfft. So langsam wurde die Zeit knapp und wir gingen zurück zum Startpunkt. Bis unser Bus kam, durften wir mit den Naturmaterialien noch basteln und sie bemalen.

Unser Fazit: Der Walderlebnistag zusammen mit dem Förster war tatsächlich ein Erlebnis. Den Wald kann man nicht nur aus Büchern kennenlernen. Man muss ihn erleben. Im Wald. Dann bewegt sich auch etwas. Nicht nur die Beine, sondern auch im Kopf. Eben: Wald.Erleben.Bewegt.

Bilder und Text:
Maja Schmitt-Haller